TC Waiblingen
TC Waiblingen

Spielverlauf Donnerstag (02.02.2017)


Kim David Staiger hat den Sprung in die zweite Hauptrunde beim Lenhart-Kosmetik-Cup beim Hallenturnier des Tennis-Clubs Waiblingen geschafft. Der Oberligaspieler des TCW gewann sein Auftaktspiel um die 3.000 Euro Preisgeld knapp aber verdient mit 6:4, 5:7, 10:3 gegen Nicolas Pietsch aus Friedrichshagen.

Weniger gut lief es dagegen für die anderen Spieler aus dem Kreis. Gil-Uwe Grund unterlag Ivan Gomez-Mantilla aus Tübingen 2:6, 4:6, Niclas Sojka aus Winnenden zog gegen Jimmi Young von First-Line Murr beim 1:6, 6:7 den kürzeren. Alexander Bantel aus Schordorf zog nach der Absage eines Spielers doch noch ins Hauptfeld an und verlor dort 1:6, 0:6 gegen Nils Brinkmann aus Leingarten.

Am Freitag wird die zweite Runde der Hauptfelder ausgetragen. Die Matches am Samstag beginnen um 10:00 Uhr ebenso wie am Sonntag, wenn um 10:00 Uhr die Halbfinals der Frauen gefolgt von der Vorschlussrunde der Männer folgen. Die Finalbegegnungen sind am Sonntag sind um 13:00 Uhr angesetzt.


Spielverlauf Mittwoch (01.02.2017)


So richtig langweilig wird es bei Max Berner vom Tennis-Club Waiblingen nicht. Gegen Alexander Bantel vom TC Schorndorf gewann er sein Qualifikationsfinale und spielt nun am Do. (ab 18:30 Uhr) seine erste Runde im Hauptfeld gegen Julian Schiller aus Oberstenfeld.

Es war ganz großes Kino, das der TCW-Junior den Zuschauern – darunter natürlich Vater Frank und Großvater Ferdinand – in der 42. Auflage des Waiblinger Hallenturniers um den Lenhart-Kosmetik-Cup geboten hat. Zunächst hielt sich Berner  an die Vorgabe des Trainers Thomas Werkmann, dem Schorndorfer auf die Vorhand zu spielen; und prompt stand es nach 21 Minuten 6:1 für den Waiblinger Nachwuchsspieler. Auch der zweite Durchgang begann gut und Berner führte bald wieder 4:1. Doch dann schlichen sich Fehler ein, Bantel wurde stärker und führte auf einmal 5:4. Dann ging es ins Tie-Break und Berner hatte nach 63 Minuten beim Stand von 6:3 vier Matchbälle – die er allesamt vergab. Im Match-Tiebreak auf zehn Gewinnpunkte hatte Berner zu Beginn wieder seine gute Phase und führte 9:4. Dann wollte er die Punkte einfach heim spielen, was gehörig ins Auge ging, denn Bantel kam auf 8:9 heran. Der Junior nahm nochmal sein Herz in die Hand, servierte gut und Bantel verschlug Berners letzten Matchball  mit der Vorhand zum 8:10 ins Aus. „Das war ein sehr anstrengendes Match vor allem psychisch hat es mich arg geschafft. Und ich habe eigentlich nicht gedacht, dass ich den Sprung ins Hauptfeld schaffe,“ kommentierte er seine Leistung. Danach herrschte mächtig Stimmung am Weinstand vor der Tennishalle.

Gut gekämpft hat auch Stefan Schneider vom TCW, der im Qualifikationsfinale allerdings Jimmi Young (First-Line Murr) 1:6, 2:6 unterlag. Ebenfalls ausgeschieden ist Christian Cyranowski. Der Waiblinger wechselt zur neuen Saison nach Backnang und unterlag Dhani Kast (Wolfsberg-Pforzheim) mit 0:6, 3:6.

Die Waiblingerin Anastasia Sizova hatte in ihrem Qualifikationsendspiel keine Mühe mit Laura Kübler aus Böblingen und gewann locker 6:0, 6;1. Sie tritt am Do. im Hauptfeld gegen Antonia Schmidt aus Lauffen an


Spielverlauf am Montag (30.01.2017)


Das war nichts für schwache Nerven: Der erste Auftritt des Waiblingers Max Berner beim Lenhart-Kosmetik-Cup schaffte auch Vater Frank ... letztlich mit gutem Ende für den Junior. Nicolas Turti vom Tennispark Herrsching ist drei Leistungsklassen stärker als Berner, der in der Qualifikation der 41. Auflage des Hallenturniers beim Tennis-Club Waiblingen aufschlagen musste. Der erste Satz ging an den mutig aufspielenden TCW-Spieler mit 6:4, der zweite Durchgang dann mit 7:5 an den Bayern. Im Match-Tiebreak wurde es dann richtig eng – ständig wechselte die Führung, doch Berner verwandelte den Matchball zum 14:12 und traf im Qualifikationsfinale auf den Schorndorfer Alexander Bantel. Weniger gut lief es für Berners Mannschaftskollegen  Fridolin Goetz, der Philippe Zehender  aus Böblingen glatt mit 2:6, 1:6 unterlag. Ebenfalls die Segel streichen musste Joshua Fritz, der gegen Erkan Bebek vom TC First-Line Murr mit 1:6, 2:6 verlor.

Am Mittwoch bestreitet der Waiblinger Neuzugang Jelena Scheffbuch gegen Jana Jals aus Dachau ihre erste Runde im Hauptfeld (ab 15:00 Uhr) in der Halle am Alten Neustädter Weg. Danach folgen im Hauptfeld der Männer beim Lenhart-Kosmetik-Cup der TCW-Rückkehrer Kim David Staiger gegen einen Qualifikanten (ab 17:00 Uhr) und  der Winnender Nicolas Sojka spielt gegen Leon Hoppstädter von Freiburg-St. Georgen (ab 18:30 Uhr).


Spielverlauf am Wochenende


Es war kein gutes Qualifikationswochenende für die Remstäler bei der 42. Auflage des Hallenturniers des Tennis-Clubs Waiblingen, das bis zum Wochenende in der Dreifeldhalle am Alten Neustädter Weg ausgespielt wird.

Beim Lenhart-Kosmetik-Cup der Aktiven kamen nur Stefan Schneider (TCW) und der Schorndorfer Alexander Bantel weiter. Der gewann das Kreisduell gegen den immerhin an Position 8 gesetzten Backnanger Stavros Segkoulis deutlich 6:4, 6:0. Er trifft am Dienstagabend auf den Sieger des Matches Max Berner (TCW) gegen Nicolas Turti (Herrsching). Für die Lauinger-Brüder kam ein schnelles Ende. Alexander unterlag Pedja Kolaric (Birkenfeld) 1:6, 0:6. Sein Bruder Andreas musste beim Stand von 2:4 gegen Lukas Fauser (Esslingen) aufgeben. Nikas Leander Conrad verletzte sich bei den Württembergischen Jugendmeisterschaften und konnte bei seinem  Match gegen Ari Schwidder (Oberstenfeld) erst gar nicht antreten.

Der Waiblinger Oberligaspieler Christian Cyranowski bestreitet sein Erstrunden-Match am Dienstag (ab 15:30 Uhr). Stefan Schneider, der in der ersten Runde gegen Felix Hamp (Herrenberg) knapp mit 6:7, 6:1, 11:9 gewonnen hatte, greift später (ab 18:30 Uhr) zum Schläger.

Beim Lorinser-Cup der Senioren gewann bei den Männern 50 der Fellbacher Jaran Muradif gegen Uwe Schraub (Waldenbuch) 6:2, 6:0. Der Backnanger Tennislehrer Hans-Ulrich Kirmse unterlag hier dem an zwei gesetzten Florian Mehnert (Degerloch) 1:6, 4:6.


42. Hallenturnier des TC Waiblingen 2017


Das Hallenturnier des Tennis-Clubs Waiblingen startet in seine 41. Auflage und gehört damit zu den traditionsreichsten Veranstaltungen im Bereich des württembergischen Tennis-Bundes. Ein starkes Feld versprechen die Frauen, schwach besetzt sind die Senioren.

Beim Lenhart-Kosmetik-Cup der Aktiven im Rahmen des WTB-Circuits geht es um ein Preisgeld von 3.000 Euro. Das lockt - zumindest bei den Frauen - ein starkes Feld an.  Julia Thiem vom Luitpoldpark München ist mit dem deutschen Ranglistenplatz 23 an Platz eins gesetzt, vor der Dauerteilnehmerin Steffi Bachofer (Radolfzell) mit DTB-Ranking 31. Die an acht gesetzte Jil Nora Engelmann (Eschbron) steht in Deutschland auf Rang 62. Ein ausgesprochen starkes Feld, in dem sich die drei Waiblingerinnen Vivien Klein, Janina Scheffbuch  und Julia Babilon, die aus Baden-Baden an die Rems gekommen ist, Mühe haben werden sich in dem 32er-Hauptfeld durchzusetzen. In der Qualifikation spielen noch die TCW-Spielerinnen Anastasia Sizova (Dienstag, ab 15:00 Uhr) und Elena Varcakovic (Dienstag, ab 19:00 Uhr).

Bei den Männern führt der Fellbacher Christoph Negritu mit Platz 45 der deutschen Rangliste das Feld vor Nils Brinkmann (Leingarten/DTB 57) an. Aus dem Kreis kamen direkt ins Hauptfeld die Waiblinger Kim Staiger, Dennis Katzenwadel  und Till Willem Frentz, die Backnanger Gil-Uwe Grund sowie Christopher Paopadakis, Eric Geiger aus Schorndorf und Nicolas Sojka (Winnenden). In der Qualifikation wollen sich Fridolin Goetz, Christian Cyranowski, Niklas Conrad, Alexander und Andreas Lauinger, Stefan Schneider sowie Joshua Fritz und Max Berner am Montag einen Platz im Hauptfeld erkämpfen. Weiter sind hier noch Alexander Bantel (Schorndorf) und Stavros Segkoulis (Backnang) dabei, die am Wochenende (So., ab 12:30 Uhr aufeinander treffen.

Bei den Senioren kamen lediglich zwei Konkurrenzen zustande. Bei den Senioren 50 spielt Hans-Ulrich Kirmse (Backnang) gegen Florian Mehnert (Degerloch) sowie der Fellbacher Muradif Jaran gleichzeitig gegen Uwe Schraub (Waldenbuch). Bei den Senioren 65 sind keine Spieler aus dem Kreis am Start. Spielbeginn in der Halle des TCW am Alten Neustädter Weg ist am Wochenende jeweils um 11:00 Uhr, während der Woche beginnen die ersten Matches um 15:00 Uhr.


Schlussbericht Lenhart-Kosmetik-Cup 2016


Sieger unter sich - Marc Sieber, Rene Schulte und Anna Gabic

Die 41. Auflage des Hallenturniers des Tennis-Clubs Waiblingen erlebte beim Lenhart-Kosmetik-Cup im Rahmen des Dunlop-WTB-Circuits  hochklassige Endspiele. Dabei ging es immerhin um 4.000 Euro Preisgeld, deren Löwenanteil sich Vorjahressiegerin Anna Gabic vom TEC Waldau und Rene Schulte aus Ludwigshafen sicherten.

Die neuen Ranglistenordnung des Deutschen Tennis-Bundes schlug bei den Waiblinger Turniermachern positiv zu Buche. Jetzt wird jedes Turnier kategorisiert und je nachdem, wie weit man kommt, gibt es Punkte für die Rangliste. „Solche Felder hatten wir nur früher mal, als beim OBI-Cup um ordentlich viel Geldgespielt wurde“, erinnert sich TCW-Sportwart Peter Hagedorn. Bei den Frauen führte Steffi Bachhofer als Nummer 23 von Deutschland das Feld an, die an acht gesetzte Leoni Deffland ist die Nummer 76 in Deutschland. Ein ähnliches Bild bei den Männern: Die ersten fünf gesetzten gehören zu den hundert besten Tennisspielern der Republik.

Da ist es schon besonders erwähnenswert, dass sich der TCW-Neuzugang Christian Cyranowski in diesem erstklassigen Feld von der Qualifikation bis ins Viertelfinale spielte und dabei in der zweiten Runde den Gewinner der letzten beiden Jahre, Daniel Baumann aus Ismaning, 6:4, 7:6 bezwang – da schlug ein Spieler der Leistungsklasse zwei ohne deutsche Ranglistenplattzierung die Nummer 53 DTB! Dann allerdings war Schluss für den 19-Jährigen – 0:6, 2:6 gegen David Novotny aus Lauffen (DTB 92).

Der schnelle Waiblinger Hallenboden ist ein Vorteil für alle Spieler mit gutem Aufschlag und schnellen Beinen. Und so standen im Halbfinale drei gesetzte Spieler und der Tübinger Ivan Gomez Mantilla, der vor zwei Jahren im Finale standen. Hier war allerdings der an eins gesetzte Marc Sieber aus Bremerhaven ein klein wenig stärker, der im Match-Tiebreak 6:2, 4:6, 10:3 gewann. Das zweite Halbfinale entschied Rene Schulte (Ludwigshafen) gegen David Novotny (Lauffen) mit 7:6, 6:4 für sich.

Das Linkshänder-Endspiel der Männer war eine von Schlaghärte geprägte Angelegenheit: Vor allem die knallharten Aufschlägen gaben den Ausschlag bei beiden Spielern. Technische Eleganz war hier weniger zu sehen als bei den Frauen. Da war letztendlich vor allem beim Aufschlag der Ludwigshafener Rene Schulte besser drauf als Marc Sieber und gewann 6:4, 6:2.

Auch die Frauen verstehen es bestens, ein hohes Tempo vorzulegen. Allen voran die an eina gesetzte Steffi Bachhofer – im Hauptberuf Mitarbeiterin im Bereich Jugendsport des Württembergischen Tennis-Bundes, im Nebenberuf hochbegabte Tennisspielerin, die das Waiblinger Turnier bereits zweimal gewann. Sie glänzt vor allem durch ihre bestens platzierten Bälle und ein ausgezeichnetes Winkelspiel, mit dem sie das Feld öffnet und dann die Konkurrentinnen ausplatzierte. Sie gab bis zum Halbfinale gerade einmal sechs Spiele ab und bezwang dann Julia Thiem (Luitpoldpark München / DTB 50) 7:6, 6:3.

Im Endspiel traf sie dann auf Vorjahressiegerin Anna Gabic vom TEC Wadau (DTB 44), die sich ähnlich überzeugend ins Finale gespielt hatte und erst in der Vorschlussrunde gegen Iva Primorac (First Line Murr) beim 7:6, 6:1 richtig gefordert wurde. Im  badisch-württembergischen Endspiel zeigten die beiden Finalistinnen alle Raffinessen ihrer Sportart und nach 90 Minuten hatte Anna Gabic, die sich vor allem auf ihre schnelle Vorhand nach außen von der Rückhandseite verlassen konnte, das bessere Ende für sich, als sie 4:6, 6:4, 10:4 gegen die zweifache Siegerin Steffi Bachhofer gewann und mit einem Lächeln den 800-Euro-Siegerscheck einsteckte.


Schlussbericht Lorinser-Cup 2016


Sieger Marcel Waidelich (r) freut sich etwas mehr, als Axel Geiser (l)

Zwei Spieler aus dem Kreis in Endspielen des  Lorinser-Cups beim TCW

Axel Geiser aus Urbach und Georg Pertschi vom TC Winnenden standen in Endspielen des Lorinser-Cups für Senioren, der im Rahmen des  41. Hallenturniers des Tennis-Clubs Waiblingen  ausgetragen wurde.

Als Anreiz für die Senioren stand eine sündhaft teure, auf über 400 PS aufgemotzte C-Klasse des Mercedes-Autohauses vor der Waiblinger Tennishalle. Doch das war nicht die Siegprämie – für die Senioren ging es vor allem um Ranglistenpunkte. Die Nachfrage war allerdings gering und so wurden die ausgeschrieben Klassen der 40er- und 70er-Senioren mangels Anmeldungen gar nicht ausgetragen. Für Turnierdirektor Peter Hagedorn eine Folge der neu eingeführten Anmeldung für Turniere, die nur noch über eine kommerziell betriebe Homepage erfolgen kann.

Angemeldet hatte sich bei den Senioren 55 aber Axel Geiser vom TC Urbach und da hier nur sechs Männer am Start waren, wurden jeder gegen jeden in zwei Dreiergruppen gespielt. Seine Gruppenspiele  gegen Heiner Schenk (Wildberg) und Thomas Schreiner (Bernhausen) gewann Geiser jeweils in zwei Sätzen und stand damit im Finale gegen den anderen Gruppenersten Marcel Waidelich vom TC Heiningen. Der hat schon öfter beim TCW-Hallenturnier aufgeschlagen und war auch im Finale der deutlich bessere Spieler, als er 6:2, 6:3 gewann.

Ebenfalls ins Finale gespielt hatte sich bei den Senioren 60 der Winnender Georg Pertschi. Sein 6:4, 6:3 im Halbfinale gegen den an zwei gesetzten Wolfgang Pfender aus Pliezhausen war ein deutliches Ausrufezeichen. Im Finale allerdings stand er gegen den an eins gesetzten Helmut Lorenz vom TV Aichwald auf verlorenem Posten und musste beim klaren 6:0, 6:2 für Lorenz klein beigeben.


Spielverlauf Mittwoch


Cyranowski überrascht weiter

Da scheint der Tennis-Club Waiblingen einen richtig guten Fang gemacht zu haben. Neuzugang Christian Cyranowski spielte sich beim 41. TCW-Hallenturnier durch die Qualifikations ins Hauptfeld des Lenhart-Kosmetik-Cup und steht jetzt in der  zweiten Runde. Ein wenig Glück gehört eben auch dazu, denn gegen Nic Wiedenhorn vom SV Böblingen hatte Cyranowski den ersten Satz im Tie-Break verloren, ehe Wiedenhorn dann aber beim Stand von 4:1 für Cyranowski verletzt aufgeben musste.

Ausgeschieden ist in der ersten Runde des Hauptfeldes Til Willem Frentz. Der Waiblinger war mit einer Wild-Card ins Turnier gekommen, blieb gegen Jimmy Yang von First-Line Murr beim 2:6, 4:6 jedoch chancenlos.

Bei den Senioren 65 hat es auch den letzten Rems-Murr-Spieler erwischt. Reinhold Adam vom TEV Fellbach unterlag dem an eins gesetzten Wilhelm Rieger 5:7, 2:6.

Am Samstag beginnen die Spiele der zweiten Runde der Hauptfelder der Aktiven um 10:00 Uhr in der Dreifeldhalle am Alten Neustädter Weg.
Am Sonntag beginnen die Halbfinals um 10:00 Uhr und ab 14:00 Uhr sind die Endspiele angesetzt.


Spielverlauf Dienstag


Zwei Waiblinger im Hauptfeld des Hallenturniers

Christian Cyranowski und Igor Matic vom Tennis-Club Waiblingen haben den Sprung ins 32er-Hauptfeld des 41. Hallenturniers ihres Vereins geschafft. Georg Pertschi aus Winnenden steht schon im Finale der Senioren 60.

Igor Matic traf im Qualifikationsfinale auf seinen früheren Vereinskollegen Kim David Staiger, der jetzt für Backnang spielt. Eigentlich ging Staiger als Favorit in die Partie, doch der Hallenboden beim TCW kam vor allem der schnellen Vorhand von Matic zu Gute und nach knapp 90 Minuten hatte Matic recht deutlich 6:4, 6:2 gewonnen und damit den Sprung ins Hauptfeld geschafft. Christian Cyranowski ist dieses Jahr neu in Waiblingen. Der frühere Sindelfinger hatte in seiner ersten Qualifikationsbegegnung gegen Aleksander Gergic 6:2, 6:3 gewonnen. Im Qualifinale traf er auf den Winnender Stavros Segkoulis. Dieses Match wurde zu einer ganz engen Kiste, denn beide kämpften um jeden Ball. Das bessere Ende hatte dann Cyranowski für sich, als er im Match-Tiebreak mit 4:6, 6:4, 10:8 gewann.

Bereits im Finale der Senioren 60 steht der Winnender Georg Pertschi. Nach dem 6:1, 6:4 gegen Rainer Müller aus Bernhausen traf Pertschi auf den an zwei gesetzten Wolfgang Pfender aus Pliezhausen. Pertschi gewann 6:4, 6:3 und kann nun ganz entspannt auf seinen Finalgegner warten.


Spielverlauf Montag


Zwei Rems-Murr-Vertreter mischen noch mit

Die Senioren spielen beim 41. Hallenturnier des Tennis-Clubs Waiblingen um den Lorinser-Cup vor allem um Ranglistenpunkte.

Bei den Senioren 65 legte der Backnanger Bernd Wichmann – seit vielen Jahren am Alten Neustädter Weg am Start - einen guten Start hin und bezwang Werner Heinz aus Pfaffenhofen 6:0, 7:5. Dann allerdings wurde der Fellbacher Reinhold Adam für ihn zum Stolperstein, der mit 7:6, 6:3 gewann. Adam muss nun gegen den an eins gesetzten Seniorenreferent des Württembergischen Tennis-Bundes, Wilhelm Rieger vom Regionalligisten TC Leonberg, ran.
Bei den Senioren 60 startete Georg Pertschi vom TC Winnenden gut ins Turnier und verbuchte gegen Rainer Müller aus Bernhausen beim 6:1, 6:4 seinen ersten Sieg. Jetzt tritt er gegen den an zwei gesetzten Wolfgang Pfender (Pliezhausen) an. Kurz war der Auftritt von Guiseppe Mancuso (TCW) auf gewohntem Terrain. Gegen den an eins gesetzten Helmut Lorenz fand Mancuso nicht zu seinem gewohnten Laufspiel und so gewann der Aichwalder klar mit 6:1, 6:0.


Spielverlauf Sonntag


Ene mene muh und raus bist...

Die Qualifikationfelder bei der 41. Auflage des Hallenturniers beim Tennis-Club Waiblingen waren dünn besetzt. Die Chance standen also gut, mit einem kurzen beherzten Auftritt einen Platz im 32er-Hauptfeld des Lenhart-Kosmetik-Cup zu sichern, bei dem es bei den Aktiven um 4000 Euro Preisgeld geht. Doch für die meisten Teilnehmer aus dem Kreis hieß es bereits in den Qualifikation: „... und raus bist du!“. Gerade mal einer schaffte mit Glück den Sprung ins Hauptfeld, weil sein Gegner zum Qualifikationsfinale nicht antrat: Dennis Kartzenwadel aus Schorndorf schlug Alexander Börngen vom TC Rommelshausen 6:2, 6:4 und dann trat der in der Qualifikation an eins gesetzte Berliner Adrian Engel nicht an. Eine Runde weiter kam der Winnender Daniel Pertschi nach dem knappen 6:4, 3:6, 11:9 gegen Pascal Koch aus Hechingen. Doch dann unterlag Pertschi im entscheidenden Match Stefan Raschke (Ehningen/Donau) mit 3:6, 6:7.

Mit Spannung war der Auftritt von Krassimir Balakov vom TC Weissenhof erwartet worden. Doch für den jungen Mann war der Waiblinger Teppichboden vor allem bei den Vorhandschlägen vom TCW-Mannschaftsführer Michael Häckh doch etwas zu schnell – Häckh gewann 6:4, 6:1. Aber auch für den jungen Studenten war dann im Qualifinale Endstation: Häckh unterlag Marc Brill aus Oberstenfeld mit 4:6, 3:6. Kiana Lee Gerich vom TCW stand nach einem Freilos gleich im Qualifinale und zog dort gegen Lena Hofmann vom Luitpoldpark München beim 2:6, 4:6 den Kürzeren.

Igor Matic vom TCW gewann den Rems-Murr-Vergleich gegen Marc Schray (Backnang) deutlich mit 6:2, 6:4. Er kann im Qualifikationsfinale den Schritt ins Hauptfeld machen, wenn er sich gegen seinen früheren Kollegen Kim David Staiger (jetzt Backnang) durchsetzt.


41. Hallenturnier des TC Waiblingen 2016


Der Turnierchef des Tennis-Clubs Waiblingen, Peter Hagedorn, befürchtete schon das Schlimmste um sein 41. Hallenturnier vom 31. Januar bis 8. Februar. Allzu spärlich füllten sich die Listen. Doch in den letzten vier Stunden bis zum Meldeschluss um Mitternacht ging es rund – und nun spielt ein hochkarätiges Feld um die 4.000 Euro Preisgeld.

Das neue deutsche Ranglistensystem erfordert eine Neuorientierung der traditionellen Turniere. Und so musste das TCW-Hallenturnier, dessen Anfänge in einer aufblasbaren Zweifeldhalle an der Rems liegen, auf Sponsorensuche gehen, um die vor allem bei den Frauen kräftige Erhöhung von 600 Euro zu schultern. Und so spielen die Aktiven jetzt um den Lenhart-Cosmetics-Cup, die Senioren um den Lorinser-Cup, wobei es hier um Weinflaschen und nicht um Euro, wohl aber auch um Ranglistenpunkte geht.  Allerdings ist  Hagedorn sauer auf den Württembergischen Tennis-Bund (WTB). Der genehmigte am Qualifikationswochenende den Future-Winner-Cup in Murr, der aber Spieler abweisen musste, die in Waiblingen hätten spielen können. Nur verhinderte das der besagte Meldeschluss. Ein entsprechendes Schreiben von Waiblingen in die Stuttgarter WTB-Zentrale zu dessen Turniermanager ist unterwegs.

Ein Topfeld ist bei den Frauen zusammengekommen – die acht gesetzten Spielerinnen im 32er Feld stehen zwischen Platz 24 und 76 in der deutschen Rangliste – so ein starkes Feld gab es in der TCW-Dreifeldhalle am Alten Neustädter Weg noch nie, das von Steffi Bachhofer aus Radolfzell vor der  letztjährigen Finalistin  Ellen Lindenbolz (Heidelberg  angeführt wird. Sonst machen sich die Waiblingerinnen rar. Vivien Klein kam als letzte Spielerin ins Hauptfeld, Kiana Lee Gerich spielt in der Qualifikation. Ansonsten ist nichts zu sehen von der Waiblinger Mannschaft, die im Sommer in die Württembergliga aufgestiegen ist.

Ganz anders sieht es da bei den Männern aus. Hier stehen die besten fünf Spieler unter den Top 100 von Deutschland – und einer hat sich besonders viel vorgenommen. Daniel Baumann (Ismaning/DTB 53) ist hinter Marc Sieber (Bremerhaven/DTB 23) an zwei gesetzt, hat im vergangen Jahr an seinem Geburtstag seinen Titel verteidigt und strebt nun das Triple an. Im Hauptfeld stehen noch Till Willem Frentz (TCW) und der Backnanger Christopher Papadakis.  Üppig bestückt ist auch die Qualifikation, die bereits am Samstag beginnt, mit Spielern aus dem Kreis. Neben den Waiblingern  Stefan Schneider, Igor Matic, Michael Häckh und dem Neu-Waiblinger Chistian Cyranowski (er kommt von Sindelfingen) spielen die Winnender Dennis Katzenwadel, Daniel Pertschi, und Stavros Segkoulis sowie die Backnanger Kim Davin Staiger, der von der Rems an die Murr wechselt, und Marc Schray mit.  Dazu gibt es noch einen ganz großen Namen: Krassimir Balakov, der Sohnemann des früheren VfB-Spielmachers. Der spielte früher in Großheppach, ging dann für drei Jahre in das Tenniscamp des früheren Bundestrainers Klaus Hofsäß nach Marbella und spielt jetzt für den TC Weissenhof. Am Samstag um 14 Uhr muss er aber erst mal in der ersten Qualirunde gegen den Waiblinger Mannschaftsführer Michael Häckh ran.

Die Seniorenkonkurrenz um den Lorinser-Cup ist alles andere als dicht gefüllt. Die Senioren 40 mussten ausfallen, bei den 55er wird in zwei Dreiergruppen mit Axel Geiser aus Urbach gespielt. Bei den 60er mischen immerhin Guiseppe Mancuso (TCW) und der Winnender Georg Pertschi mit. Und bei den 65 noch der Backnanger Bernd Wichmann und Reinhold Adam aus Fellbach.


Schlussbericht Berner Cup 2015


Vorjahressieger Daniel Baumann aus Ismaning und Anna Gabric aus Murr heißen die Gewinner beim 40. Hallenturnier des Tennis-Clubs Waiblingen. Baumann, der am Finaltag 20 Jahre alt wurde, und Gabric die Nummer 101 der deutschen Rangliste, holten sich den Löwenanteil der 3.000 Euro Preisgeld in tollen Finalbegegnungen beim Berner-Cup.

40 Jahre ein Hallenturnier zu veranstalten – das gibt es selten im Ländle. Und was einst in der Traglufthalle an der Rems als Nachbarschaftsturnier begann, hat sich zu einer veritablen Veranstaltung innerhalb des Dunlop-WTB-Circuits gemausert. So bekam TCW-Sportwart Reinhard Pache viel Lob für die Ausdauer der Remstäler zu hören. Bei gleichzeitiger Kritik dass es derartige Veranstaltungen etwa in Baden überhaupt nicht gebe.  „Wir haben viele Stammgäste bei unserem Turnier, die teilweise schon seit Jahren hier spielen. Und weil ein Parallelturnier in Karlsruhe nur eine Eintagsfliege war, hatten wir außerordentlich viele Anmeldungen in diesem Jahr“, freute sich Pache über den guten Zuspruch und die hohe Nachfrage, die dem Veranstalter .auch finanzielle Sicherheit gibt.  Der TCW hatte für die Finals sogar Ballkinder gestellt – während der württembergische Regelreferent Klaus Berner es aber nicht schaffte, einen Unparteiischen auf den Stuhl zu bringen.
Bei den Männern dominierten die Spieler mit den harten, schnellen Aufschlägen. Ein hochklassiges Viertelfinale lieferten sich der Fellbacher Verbandsligaspieler Christoph Negritu und Robin Lang aus Bad Friedrichshall, ein Schützling des Waiblinger Trainers Thomas Werkmann. Negritu, in der Weltrangliste auf Platz 1154, hatte nach dem Marathonmatch gegen Lang, Weltrangliste 1463, die Nase vorn beim knappen 6:7, 7:5, 12:10. Danach war Negritu richtig in Fahrt und bezwang im Halbfinale den Qualifikanten Norman Nagel aus Schriesheim deutlich 6:1, 6:2. Im zweiten Vorschlussrundenspiel kam es zu einer Neuauflage vom vergangenen Jahr. Daniel Baumann aus Ismaning traf wiederum auf Nils Brinkmann von der STG Geroksruhe. Es war ein Schlagabtausch nach allen Regeln der Aufschlagkunst. Baumann gewann wie im Vorjahr 7:6, 6:3. Auch im Finale hauten sich Christoph Negritu und Geburtstagskind Daniel Baumann, der 20 Jahre alt wurde, die Bälle und vor allem die Aufschläge um die Ohren – mit dem besseren Ende für Titelverteidiger Daniel Baumann, der 1:6, 6:1 10:4 gewann.
Die Überraschung bei den Frauen war Verena Schmid. Die Waldau-Spielerin, die bis vor wenigen Jahren für den TCW aufschlug, schaltete in Runde eins die topgesetzte Julia Thiem (München) aus. Und setzte ihren Lauf fort bis ins Halbfinale, als sie Christina Oberberger (Sindelfingen), Hanna Kantenwein (Pforzheim)  ausschaltete und dann erst an Anna Gabric (Lauffen) beim 1:6, 3:6 scheiterte. Halbfinalistin Iva  Primorac aus Murr  trat dann aber im Halbfinale wegen Verletzung gegen die Heidelbergerin Ellen Linsenbolz nicht an.  Die Frauen lieben das Spiel mit harten Grundschlägen – Begegnungen am Netz gehören in der Regel nicht zu ihrem Repertoire. Im Finale war Linsenbolz die unterlegene Spielerin, die vor allem gegen die schnelle Vorhand von Anna Gabric oft das Nachsehen hatte. Das Ergebnis nach einer knappen Stunde in der Dreifeldhalle mit dem recht schnellen Teppichboden:6:3, 6:2.
Strahlende Gesichter gab es natürlich bei der Siegerehrung durch die TCW-Vorsitzende Elke Trein und Waiblingens Baubürgermeisterin Birgit Priebe. Und Turnierdirektor Peter Hagedorn konnte auch verkünden, dass die 41. Auflage des Traditionsturniers gesichert ist.


Schlussbericht Lorinser Cup 2015


Wolfgang Czernei hat bei der 40. Auflage des Hallenturniers seines Tennis-Clubs Waiblingen die Konkurrenz der Senioren 65 gewonnen. Axel Lenhart aus Hegnach, der für die STG Geroksruhe aufschlägt wurde 2. bei den Senioren 40 beim Lorinser-Cup.

Wolfgang Czernei, der für den TCW in der Württembergstaffel der Senioren 65 spielt, war der überlegene Spieler in diesem Turnier. Er gab keinen einzigen Satz ab gewann deutlich 6:1, 6:0 gegen Peter Steiner aus Schwieberdingen, 6:0, 6:3 gegen Roman Theis (Bissingen) und im Halbfinale 6:1, 6:1 gegen den Backnanger Olaf Rempel. Auch im Finale ließ der Waiblinger Spitzenspieler nichts anbrennen und bezwang den an eins gesetzten Werner Mayer vom TC Wendlingen 6:1, 6.3. Mayer hatte zuvor den Lauf des Backnangers Bernd Wichmann gestoppt und knapp 7:5, 6:4 gegen den ehemaligen Lehrer gewonnen.
Axel Lenhart war lange Zeit Spieler des TCW gewesen- und spielt nun mit alten Waiblinger Kumpels wie Michael Bayh oder Michael Bleicher für das Regionalligateam der STG Geroksruhe. Ohne Probleme räumte er auf seinem Weg ins Finale Sascha Fritz (Aichwald/ 6:2, 6:2), Michael Nagel (Herrenberg/ 6:3, 6:3) und im der Vorschlussrunde des Lorinser-Cups der Senioren den an eins gesetzten Axel Tidelski (Böblingen) mit 6:1, 63 aus dem Weg. Sein Kontrahent Thilo Klam vom TC Weissenhof hatte im Halbfinale Klaus Noll aus Oberstenfeld 7:5, 6:3 bezwungen. Doch damit war Klam mit seinem Latein noch lange nicht am Ende – er gewann gegen Axel Lenhart 6:4, 6:3 und holte sich die große Flasche Wein für den Sieger der Konkurrenz.
Bei den Senioren 60 war der Seniorenreferent des Württembergischen Tennis-Bundes, Wilhelm Rieger aus Leonberg, an eins gesetzt. Der Leonberger Regionalligaspieler gewann gegen den Waiblinger Muradif Jaran 6:2, 6:1 und setzte sich im Halbfinale deutlich gegen Heinz Häckh aus Aichwald beim 6:3, 6:0 durch. Im Finale stand er überraschend Eugen Lengerer aus Ehningen gegenüber, der zuvor den an zwei gesetzten Hans Tenge (Vaihingen) 6:3, 6:0 ausgeschaltet hatte. Rieger war im Endspiel der etwas  Bessere und entschied es knapp mit 4:6, 6:4, 10:8 für sich.
Steffen Fortun vom der Waldau wurde seiner Favoritenrolle bei den Senioren 55 gerecht und behielt im Finale gegen Wolfgang Pietsch aus Untertürkheim klar die Oberhand beim 6:0, 7:6. Matthias Mander aus Degerloch war bei den Senioren 50 erfolgreich. Dem 6:0, 6:2 im Halbfinale gegen Klaus Fröhlich aus Ditzingen ließ er im Finale ein 6:3, 6:4 gegen den an eins gesetzten Andreas Franz (Bietigheim) folgen.
Foto: Freude pur: Finalisten beim 40. Waiblinger Hallenturnier


Bericht für Freitag


Senioren 65 im Gleichschritt ins Halbfinale
(alp) – Alle drei Teilnehmer bei den Senioren 65 um den Lorinser-Cup haben um 15 Uhr begonnen. Und fast im Gleichschritt erfolgreich ihre Matches bei der 40. Auflage des Hallenturniers des Tennis-Clubs Waiblingen (TCW) beendet. Die Backnanger Bernd Wichmann und Olaf Rempel sowie TCW-Spieler Wolfgang Czernei stehen im Halbfinale.
Bernd Wichmann, seit Jahren Teilnehmer am Turnier, hatte vor seinem Match gegen den an drei gesetzten Fritz Löffler so seine Bedenken: „Der Bernd läuft besser als im letzten Jahr und das wird schwer werden.“ Denkste - Wichmann hatte gegen den Leonberger Regionalligaspieler fast immer die bessere Antwort parat und gewann 6:3, 6:2. Sein Backnanger Kollegen Olaf Rempel schaltete mit dem exakt gleichen Ergebnis den Stettener Manfred Haarer, der für Göppingen spielt aus. Rempel trifft nun am Samstag im Halbfinale auf den Waiblinger Spitzenspieler Wolfgang Czernei, der bei deutlichen 6:0, 6:3 Roman Theis aus Bissingen keine Chance ließ. Bei den Senioren 55 unterlag der Oeffinger Simon Potucek Achim Gruber aus Tachenberg 5:7, 0:6
Bei den Aktiven im Berner-Cup um 3000 Euro Preisgeld sind die ersten Waiblinger Teilnehmer ausgeschieden. Kim Staiger kämpfte stark gegen Patrick Alber aus Eglosheim, verlor aber 4:6, 4:6. Mit dem gleichen Ergebnis schied auch Ärzte-Vizeweltmeister Istvan Degrell gegen Philipp Rudolph aus Bietigheim aus. Als glückliche Verliererin („Lucky Loser“) nach krankheitsbedingter Absage einer Teilnehmerin war Chantal Brutschin vom TCW doch noch ins Hauptfeld gekommen. In der ersten Runde verlor sie dort aber gegen Pamira Eckert aus Oberkirch 4:6, 2:6.
Heute werden in der Dreifeldhalle am Alten Neustädter Weg die zweiten Runden die Matches der Aktiven  absolviert. Am Samstag beginnen die Viertelfinals um 10 Uhr, danach schließen sich die Halbfinales der Senioren an. Am Sonntag starten die entscheidenden Matches um 10 Uhr, die Endspiele  der Aktiven beginnen dann gegen 14 Uhr.  Parallel dazu laufen die Finals der Senioren.  


Bericht für Donnerstag


Backnanger Kay Bartmann in Runde zwei
(alp) – Kay Bartmann von der TSG Backnang Tennis hat beim 40. Hallenturnier des Tennis-Clubs Waiblingen den Sprung in Runde zwei des Hauptfeldes geschafft. Bartmann warf etwas überraschend den an acht gesetzten Louis Donczyk aus Rüsselsheim aus dem Turnier, als er 7:5, 2:6, 10:7 gewann. Beim Berner-Cup der Aktiven ausgeschieden ist dagegen Patrick Schäfer aus Winnenden, der nach gutem Start gegen Sebastian Bättger vom SSV Ulm 6:3, 6:7, 5:10 unterlag. Den Sprung ins Hauptfeld verpasst hat der Schorndorfer Marc Bantel, der im Quali-Finale gegen Norman Nagel aus Schriesheim 2:6, 4:6 verlor. Im Hauptfeld der Männer spielen heute die Waiblinger Patrick Istvan sowie Igor Martic, der nach der Absage eines Hauptfeldspielers als „Lucky Loser“ ins Feld kam, sowie der Schorndorfer Alexander Bantel. Bei den Frauen greifen heute die Waiblingerinnen Vivien Klein sowie die Qualifikantin Kiana Lee Gerich ins Hauptfeldgeschehen ein.
Keine Überraschungen gab es beim Lorinser-Cup bei den Senioren. Wolfgang Czernei (TCW) bezwang Peter Steiner aus Schwieberdingen bei den Senioren 65 glatt 6:1, 6:0, der Backnanger Olaf Rempel hielt Herbert Gundel (Aidlingen) sicher in Schach beim 6:2, 6:3. Ausgeschieden ist dagegen Franz Karl aus Welzheim, der gegen den Leonberger Regionalligaspieler Fritz Löffler deutlich unterlag. Bei den Senioren 60 hatte Muradif Jaran vom TCW wenig Mühe beim 6:3, 6:1 gegen Günther Widmann aus Backnang.


Bericht für Mittwoch


Patrick Istvan (TCW) spielt sich ins Hauptfeld  
(alp) – Dem früheren Trainer des Tennis-Clubs Waiblingen (TCW), Patrick Istvan, ist der Sprung ins Hauptfeld gelungen. Der 31-jährige Slowake war vor dem Match gegen seinen Mannschaftskollegen Igor Martic noch skeptisch gewesen: „Ich bin nicht mehr so schnell und muss viel über die Taktik machen“. Und dass, was sich Patrick Istvan überlegt hatte, ging voll auf, denn nach etwas mehr als einer Stunde hatte er den Mädchenschwarm Igor Martic glatt 6:3, 6:0 geschlagen und damit den Sprungs ins Hauptfeld des Berner-Cups im Rahmen des Dunlop-WTB-Circuits geschafft. Gescheitert ist dagegen in der Qualifikation Patrick Reichert vom TCW, der gegen den Schorndorfer Marc Bantel nach gewonnenem ersten Satz mit 6:3 noch 3:6, 5:10 unterlag.
Die Senioren spielen um den Lorinser-Cup - und da ist bei den Senioren 65 noch der Backnanger Bernd Wichmann dabei. Der pensionierte Lehrer hatte keine Mühe gegen den Sulzbacher Arzt Michael Nufer beim 6:0, 6:0. Ausgeschieden ist hier der Waiblinger Wolfgang Liersch, der Roman Theis (Bissingen) 3:6, 2:6 unterlag.
Heute spielen in der Dreifeldhalle des TCW am Alten Neustädter Weg im Hauptfeld der Waiblinger Ärzte-Vizeweltmeister Istvan Degrell gegen den Backnanger Kay Bartmann, Kim Staiger (TCW) sowie Patrick Schäfer aus Winnenden. Bei den Frauen greift am Freitag im Hauptfeld die Fellbacherin Janina Scheffbuch ins Geschehen ein. 


Bericht für Dienstag


Gerich und Bantel im Hauptfeld
(alp) – Kiana Lee Gerich vom Tennis-Club Waiblingen (TCW) und der Schorndorfer Alexander Bantel haben am Wochenende nach der Qualifikation um den Berner-Cup einen Platz im Hauptfeld ergattert. Und noch mindestens ein Waiblinger spielt auch um das Preisgeld von 3000 Euro.
Mächtig strecken musste sich Kiana Lee Gerich, um ins Hauptfeld zu kommen. Die junge Waiblingerin musste jeweils zweimal über die volle Distanz gehen, um sich den Platz im 32er-Hauptfeld zu sichern. Gegen Charlene Müller aus Kronberg gelang ihr ein 6:3, 3:6 und im Match-Tiebreak schließlich das 10:6. Danach traf sie im Quali-Finale auf Cantal Sauvant vom TC Karlsruhe-Rüppurr. Nach dem langen 7:5, 6:7, 10:6 hatte sei dann einen Platz im erlesenen Feld sicher. Im ersten Spiel in der Quali unterlag Chantal Brutschin (TCW) Alessandra Traub (First-Line Murr) knapp 6:2, 3:6, 8:10.
Auch der Schorndorfer Alexander Bantel hatte nach dem 6:0, 6:4 gegen Egbert Staib vom Weissenhof viel Mühe gegen Rene Poslovsky aus Bad Friedrichshall, der zuvor den an eins gesetzten Matteo Herrmannn aus Nördlingen ausgeschaltet. Bantel steht nach dem 6:0, 1:6, 10:8 nun im Hauptfeld.  Diese Chance hatten auch noch die Waiblinger Istvan Patrick und Igor Martic, die im Quali-Finale gestern Abend nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe  aufeinander treffen. Patrick hatte am Wochenende in Runde eins Nico Niederbauer vom SSV Ulm 6:2, 6:2 aus dem Rennen geworfen, Martic war gegen Alexander Börgen (Zuffenhausen) beim 6:3, 6:2 erfolgreich gewesen. Gut verkaufte sich auch Stavros Segkoulis vom TC Winnenden, der sein erstes Spiel gegen Michael Bebion vom TCW 7:5, 6:3 gewann, dann aber gegen Marc Brill aus Oberstenfeld beim 2:6, 1:6 die Segel streichen musste. Brill hatte zuvor Daniel Pertschi vom TC Winnenden beim 7:6, 6:4 ausgeschaltet. In der ersten Runde ausgeschieden sind Jochen Nufer (Winnenden/ 3:6, 2:6 gegen Jonas Hartmann/Metzingen). Kim Florian Rapp (TCW) beim 4:6, 7:6, 5:10 gegen Thomas Seegis (Balingen), sowie der Waiblinger Dejan Tomic (4:6, 0:6 gegen den Freiburger Jan Feuring).

Bei den Senioren im Lorinser-Cup gewann bei den Senioren 40 der Hegnacher Axel Lenhart, der für die Geroksruhe spielt, gegen Sascha Friz (Auenwald) 6:2, 6:2 und steht nun nach dem 6:3, 6:3 gegen den Herrenberger Michael Nagel bereits im Halbfinale. Bei den Senioren 50 unterlag Uwe Schneider (TC Buocher Höhe) dem Mutlanger Michael Zeisinger 2:6, 6:3, 4:10 und ist damit ebenso raus wie  Guiseppe Mancuso (TCW)  bei den Senioren 50, der Simon Potucek (Oeffingen) klar 1:6, 2:6 unterlag.
Heute spielen bei den Senioren 65 Karl Franz aus Welzheim, Olaf Rempel (Backnang) sowie der Waiblinger Wolfgang Czernei. Bei den Senioren 60 steht das Match Juran Muradif (TCW)  gegen den Backnanger Günther Widmann auf dem Programm. In der Qualifikation der Männer spielen heute Abend entweder Patrick Reichert (TCW) oder der Schorndorfer Marc Bantel das Qualifinale, die gestern Abend spät aufeinander trafen. 


40. Hallenturnier des TC Waiblingen 2015


Seit 40 Jahren organisiert Peter Hagedorn  das Hallenturnier des Tennis-Clubs Waiblingen. Bei der diesjährigen Auflage fühlte sich der Turnierchef an die guten alten Zeiten erinnert:  Es gab Meldungen wie in den besten Jahren und sogar teilweise eine Warteliste.

Vom kommenden Wochenende an kämpfen die Aktiven um 3000 Euro Preisgeld beim Berner-Pokal. Während sich die Senioren beim Lorinser-Cup um Punkte für die Rangliste mühen und attraktive Weinpräsente. Bei den Männern stehen 30 Spieler auf der Warteliste - so viel wie vor vielen Jahren, als noch um den Pokal einer Baumarktkette mit sehr attraktiven Preisgeld gespielt wurde. Ein Grund dafür: Das hochklassige Challenger-Turnier in Heilbronn gibt es nicht mehr und auch ein Parallelturnier in Karlsruhe wurde nach einmaliger Auflage zu Grabe getragen. So bleibt für die Rackettschwinger in dieser Woche nur Waiblingen übrig und mit dem an eins gesetzten Richard Becker aus Espelkamp in Westfalen kommt die aktuelle Nummer 21 der Deutschen Rangliste an die Rems. Nummer zwei der Setzliste ist Elmar Eljuopvic (Grün-Weiß Mannheim), seit Jahren Dauergast in der Dreifeldhalle am Alten Neustädter Weg. Auf Platz vier wird der ehemalige Fellbacher Christoph Negritu geführt, der jetzt für den Regionalligisten Blau-Weiß Berlin aufschlägt. Mit Wild-Card kamen ins 32-Hauptfeld die Waiblinger Kim Staiger und Ärzte-Vizeweltmeister Istvan Degrell, sowie der Winnender Patrick Schäfer. Kay Bartmann aus Backnang erreichte das Feld der besten dank seiner Ranglistenplatzierung. In der Qualifikation für die acht Plätze im Hauptfeld, die ab Samstag ausgetragen wird, versuchen sich die Waiblinger Michael Bebion, Kim-Florian Rapp, Patrick Reichert, Patrick Istvan  und Igor Matic sowie von Winnenden Dr. Jochen Nufer, Stavros Segkoulis, die Schorndorfer Alexander und Marc Bantel sowie Karl Rommel vom TC Birkmannsweiler.

Ähnlich gut die Lage bei den Frauen. Die Münchnerin Julia Thiem ist mit DTB 57 die Nummer eins im Turnier, gefolgt von der Heidelbergerin Ellen Linsenbolz (DTB 67). Mit im Hauptfeld ist die TCW-Spielerin Vivien Klein sowie Janina Scheffbuch aus Fellbach. Chantal Brutschin (TCW) verzichtete auf die Wild-Card fürs Hauptfeld und spielt statt dessen die Quali zusammen mit Kiana Lee Gerich und der Neu-Waiblingerin Gina Isabell Trautvetter und Elisaveta Bär aus Backnang.
Die Senioren kämpfen um den Lorinser-Cup und wissen nach jedem Sieg, wie viel Punkte sie für die Rangliste gutgeschrieben bekommen. Der Deutsche Tennis Bund hat den Lorinser-Cup in die Kategorie 7 eingeteilt, bei dem es für die Sieger jeweils 39 Punkte gibt. Bei den Senioren 40 spielen der an zwei gesetzte Waiblinger Stefan Schneider und er Hegnacher Axel Lenhart, der für STG Geroksruhe aufschlägt. Bei den 50er ist nur Uwe Schneider von Buoch am Start bei den 55ern Guiseppe Mancuso (TCW) und der Oeffinger Simon Potucek. Bei den Senioren 60 greifen Muradif Jaran (TCW) und der Backnanger Günther Widmann ins Geschehen ein. Dick in Geschäft sind Spieler aus dem Kreis bei den Senioren 65. Die Waiblinger Wolfgang Czernei und Wolfgang Liersch spielen hier ebenso mit wie Karl Franz aus Welzheim, die Backnanger Olaf Rempel und Bernd Wichmann, sowie der Sulzbacher Arzt Michael Nufer.
Die Quali am Wochenende beginnt am Samstag um 9 Uhr. Ebenso werden Matches des Seniorenkonkurrenz ausgetragen. Unter der Woche beginnen die Spiele des 40. Waiblinger Hallenturniers um 15.30 Uhr. Und noch etwas haben die TCW-Verantwortlichen um Sportwart Reinhard Pache geklärt: Da zum 1. Februar der Pächterwechsel im Restaurant „Zum Aufschlag“ ansteht, halten  Damenmannschaften des TCW dieses Wochenende am Weinstand auch belegte Brötchen für Spieler und Zuschauer bereit.

 

 


Schlussbericht Aktive 2014


Favoritensterben bei den Frauen – Smolka gewinnt.Qualifikant Ivan Gomez-Mantilla unterliegt erst im Finale dem Augsburger Daniel Baumann
Die an Position vier gesetzte Carmen Smolka aus Baden-Baden und Daniel Baumann vom TC Schießgraben Augsburg heißen die Gewinner des Hallenturners des Tennis-Clubs Waiblingen im Rahmen des Dunlop WTB-Circuit. Die beiden dominierten die 39. Auflage des Traditionsturniers am Alten Neustädter Weg und waren die verdienten Sieger, die mit dem größten Preisgeldscheck belohnt wurden.
Die Polin Czarnik und der Spanier Gomez – beide Finalisten in Waiblingen - haben in der deutschen Rangliste nur eine B-Nummer. Diese erhalten Spieler, die nicht genügend Turniere im Jahr gespielt haben und so ihre Spielstärke eingeschätzt werden muss. Dabei kann man richtig liegen – oder eben, wie im Falle der beiden, etwas daneben. Czarnik hat die B-Nummer 91, Gomez wird auf B80 geführt. Das bedeutete: Beide mussten erst einmal zwei Matches in der Qualifikation abliefern, danach hieß es nochmals fünf Spiele bis ins Finale.
Turnierdirektor Peter Hagedorn hatte beide Überraschungsfinalisten auf dem Radar. „Technisch sehr gut, schnell auf den Beinen und sehr gute Spielanlage“, so das fachmännische Urteil. Nur mit einer Wild-Card wären die beiden direkt ins Hauptfeld gekommen – doch nach der Vergabe an zwei Waiblinger und Teilnehmer durch den Württembergischen Tennis-Bund (WTB) war keine mehr übrig. „Das Niveau ist unverändert gut bei unserem Turnier, sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren. Wobei das Spiel bei den Männern hier in unserer Halle auf dem recht schnellen Boden natürlich ungleich spektakulärer ist, weil die starken Aufschläger natürlich etwas im Vorteil sind.“
Ärgerlich für die Turnierleitung um Hagedorn und TCW-Sportwart Reinhard Pache waren nicht die „üblichen Absagen“ während der Turnierwoche, sondern das Verhalten der an eins gesetzten Braunschweigerin Zuzana Luknarova. Die steht um die 300 in der Weltrangliste, ihre Gegnerin in der ersten Runde, Alissa Selivenko (Bietigheim), trat verletzungsbedingt nicht an. In Runde zwei traf die Erste der Setzliste dann auf Paulina Czarnik – doch die Polin wartete vergebens auf die an seins gesetzte Konkurrentin die sich nicht  an der Rems blicken ließ und sich auch nicht telefonisch meldete. In einem ausgeglichenen Endspiel vor gut besuchter Kulisse bekamen die Zuschauer ein gutes Match geboten – das am Ende Carmen Smolka (Baden-Baden/DTB 69) gegen die Polin Paulina Czarnik (TC Hechingen) in zwei Sätzen 6:4, 6:4 für sich entschied.
Die Geschichte der Waiblinger Teilnehmerinnen ist schnell erzählt. Maxi Walther gewann gegen Madeleine Böpple (Geroksruhe) 6:4, 6:2, scheiterte dann aber in Runde zwei gegen die an drei gesetzte Ellen Linsenbolz (Heidelberg) 6:2, 6:2. Die neue Waiblinger Nummer eins, Vivien Klein, holte sich ihre Ranglistenpunkte beim Sieg gegen die zweite der Böpple-Schwestern, Jaqueline, mit einem Aufgabesieg beim 6:1, 3:0. In Runde zwei war dann aber Endstation gegen die spätere Siegerin mit 1:6, 2:6. Chantal Brutschin gewann die erste Runde 6:4, 6:2 gegen die Augsburgerin Elisabeth Sterner, musste dann aber gegen die Heidelbergerin Tatjana Stoll passen (2:6, 3:6).
Das Spiel bei den Männern ist ungleich schneller als bei den Frauen. In der ersten Runde etwa hauten sich Finalist Daniel Baumann (Augsburg) und Christopher Waite (Weißenhorn) die ersten Aufschläge mit über 200 km/h um die Ohren, zimmerten die Vorhand mit „Affengeschwindigkeit“ (ein Zuschauer) zentimetergenau an die Grundlinie. Und trotz des knappen Ergebnisses von 6:3, 7:5 dauerte das Match nur knapp über eine Stunde. Beweglich, schnell auf den Beinen, trotz seiner Größe von 1,75 Metern mit einem unglaublich guten Aufschlag ausgerüstet, viel spieltaktisches Verständnis – das alles zeichnet Ivan Gomez Mantilla aus. Der 21 Jahre alte Spanier schlug im vergangenen Jahr noch bei Blau-Weiß Vaihingen-Rohr auf und spielt nun für den TC Tübingen. Ganze vier Spiele gab er in der Qualifikation ab, jedes Match im Hauptfeld gewann der flinke Spanier in zwei Sätzen. Auch im Halbfinale gegen Ejupovic verwandelte er seinen zweiten Matchball zum 6:3, 7:6. Daniel Baumann, auf DTB-Ranglistenplatz 112 geführt und in Waiblingen an drei gesetzt, hatte in Runde zwei gegen Mario Gehrlein erst im Match-Tiebreak gewonnen, im Halbfinale musste Bayernligaspieler Baumann gegen den topgesetzten Nils Brinkmann (Ludwigshafen) ebenfalls über die volle Distanz gehen, um 6:4, 3:6, 10:8 erfolgreich zu sein. Das hochklassige Endspiel entschied dann der Bayer für sich – er gewann 6:0, 6:4 gegen Gomez-Mantilla bei dessen Premierenvorstellung, bei dem die Luft im der finalen Begegnung einfach raus war.
Nur zwei Spieler aus dem Kreis überstanden die erste Runde des Hauptfeldes – die Backnanger Kay Bartmann und Gil Uwe Grund. Danach unterlag Bartmann dem Tübinger Ivan Gomez-Mantilla 3:6, 1:6. Grund gewann gegen den Waiblinger Leif Brändle 6:1, 6:1 und danach warf er in einem engen Match Adrian Eitle (Markwasen Reutlingen) 6:4, 3:6, 10:3 aus dem Rennen. Endstation war dann der an zwei gesetzte Pforzheimer Elmar Ejupovic beim 2;6, 4:6.

 

Der TCW bedankt sich ganz herzlich bei den Sposoren

Aurovermieting Berner

Autohaus Lorinser

Brutschin Wohnbau

Schmiegs Remsbesen


Schlussbericht Senioren 2014


Erstmals gab es bei der 39. Auflage des Hallenturniers des Tennis-Clubs Waiblingen eine Warteliste bei den Senioren – ein Zeichen, wie gefragt dieses Angebot bei den älteren Herren ist. Mit dem Fellbacher Spitzenspieler Wolfgang Reich gewann auch ein Spieler aus dem Kreis die Konkurrenz der Männer 55.

Reich spielt für den TEV Fellbach in der Regionalliga – und war an Position eins gesetzt. Und der Lange vom Kappelberg ließ nun gar nichts anbrennen. Dem 6:1, 6:2 gegen Helmut Lorenz (Aichwald) folgte ein 6:1, 6:0 gegen den Herrenberger Gregor Bulmer. Im Finale traf er auf Peter Dinkelacker, der eine Institution beim TV Birkmannsweiler ist, aber in diesem Jahr für Leonberg-Eltingen ebenfalls in der Regionalliga spielen wird. Dinkelacker gewann gegen Ermin Esch (Pliezhausen) 7:6, 6:3, dann gegen den an vier gesetzten Leo von Caprivi (Überlingen) 6:3, 6:2. Im Halbfinale musste sich Dinkelacker gegen den Trainer vom TC Weissenhof, Hansi Renk, gewaltig strecken, um mit 3:6, 6:1, 12:10 zu obsiegen. Im Finale allerdings war Wolfgang Reich einfach eine Nummer zu groß – und gewann 6:4, 6:3.

Bei den Männern 60 war der WTB-Seniorenreferent Wilhelm Rieger (Leonberg) nicht aufzuhalten. Nach seinem 6:2, 6:1 gegen Volker Eckert vom TV Hohenacker gewann er 6:1, 6:0 sein Halbfinale gegen seinen Regionalligakollegen Fritz Löffler. Hans Tenge aus Tachenberg sollte sein härtester Konkurrent sein, der gegen Georg Pertschi (Backnang) im Halbfinale über die volle Distanz musste, um mit 3:6, 6:4, 10:5 ins Finale einzuziehen. Dort allerdings war Rieger zu überlegen – 6:2, 6:1 für den Funktionär des Württembergischen Tennis-Bundes.

Werner Mayer aus Wendlingen ist fast schon Stammgast in Waiblingen – und er gewann klar die Konkurrenz Männer 65. Im Halbfinale warf er den Waiblinger Wolfgang Liersch 6:1, 6:1 raus, im Finale hatte er nur unwestenlich mehr Mühe mit Roland Schlotter. Der Spieler aus Massenbach stand überraschend im Finale, denn er gewann gegen Manfred Haarer (Reutlingen) 6:1, 6:2, hatte dann den Neu-Backnanger Olaf Rempel 6:4, 6:3 bezwungen. Gegen Mayer allerdings stand er auf verlorenem Posten – 3:6, 1:6.

Wurzeln im Remstal hat Martin Andratsch – er wurde in Endersbach groß, spielt aber für den KV Untertürkheim. Als Nummer eins der Setzliste stand er nach dem 6:1, 3:6, 10:2 gegen Torsten Strebert (Cannstatter TC), der früher mal für den TCW gespielt hatte, im Finale gegen den an zwei gesetzten Andreas Nick aus Ilsfeld, der sein Vorschlussrundenspiel gegen Uli Birkenmaier 6:3, 6:0 gewonnen hatte. Das Finale entschied dann Nick 6:4, 7:5 für sich

Die Nummer eins gegen die Nummer zwei standen bei den Männern 40 im Finale. Matthias Mander vom TC Degerloch hatte sein Halbfinale gegen den Fellbacher Anselm Uttenweiler ohne Spiel gewonnen. Andreas Rittler – der Mann aus Cannstatt war an Position zwei gesetzt, gewann locker sein Halbfinale gegen Uli Schmidt aus Waldenbuch 6:0, 6:1. Das Finale wurde zum Geduldsspiel – alleine 90 Minuten dauerte der erste Satz. Rittler gewann 6:7, 6:1, 10:4.


39. Hallenturnier des TC Waiblingen 2014


3.150 Euro Preisgeld teilen sich die Aktiven bei der 39. Auflage des Hallenturniers beim Tennis-Club Waiblingen, das am kommenden Wochenende beginnt. Bei den Frauen ist dafür ein enorm starkes Feld zusammen gekommen, bei den Männern steht der bestplatzierte Spieler, Nils Brinkmann aus Ludwigshafen, auf Platz 83 der deutschen  Rangliste.

Platz 262 in Deutschland reichte gerade mal aus, um ins 32er-Haupütfeld bei den Frauen zu kommen. Zuzane Luknarova aus Braunschweig wird in der Weltrangliste geführt uns steht beim Deutschen Tennis Bund (DTB) auf Platz 26. Auf Platz zwei der Setzliste folgt Steffi Bachofer (DTB 54)  – die Angestellte des Württembergischen Tennis-Bundes spielt für den TC Radolfzell in Baden. Turnierdirektor Peter Hagedorn: „Unser Damenfeld ist wie immer sehr stark besetzt“ - so gut, das mit Neuzuggang Vivien Klein und Chantal Brutschin nur zwei TCW-Spielerinnen den Sprung ins Hauptfeld schafften. Verstärkung bekommen sie durch Maxi Walther, die vom Veranstalter eine Wild-Card erhielt. Und das sind schon die einzigen Waiblinger Starterinnen, den der Rest der Oberligamannschaft hat nicht einmal für die Qualifikation gemeldet.
Anders die Lage bei den Männern. Nils Brinkmann (Ludwigshafen/DTB 83) führt das Feld vor Elmar Ejupovic (Pforzheim/DTB 90) an. Mit im Hauptfeld sind die Backnanger Kay Bartmann sowie Gil Uwe Grund – der Waiblinger Kim Staiger kam mit einer Wild-Card ins erlesen 32er-Feld. Dafür mischen in der Qualifikation, die bereits jetzt am Wochenende beginnt, etliche Rems-Murr-Spieler mit: Die Waiblinger Julian Marquardt, Michael Bebion, Leif Brändle, Marc Ramhofer, Igor Matic und der Backnanger Christopher Papadakis. Gerne dabei gewesen wäre auch Till-Willem Frentz in heimischer Halle. Parallel zum Waiblinger Turnierbeginn finden die württembergischen Jugendmeisterschaften statt – und Turnierdirektor Peter Hagedorn hatte in der Ausschreibung zugesichert, dass die Teilnehmer erst zu Beginn der Woche spielten müssten. Doch da machte WTB-Jugendwart Siegfried Guttenson nicht mit – und verbot kurzerhand den Start im Waiblinger WTB-Circuit, dessen Endspiele am 9. Februar stattfinden..
In die Vollen gehen müssen am ersten Wochenende gleich die Senioren. Hier gibt es erstmals in einigen Konkurrenzen sogar eine Warteliste. Jetzt am Samstag und Sonntag müssen alle Senioren die erste Runde spielen. Bei den Senioren 40 mischen Stefan Schneider (TCW) und der Fellbacher Anselm Uttenweiler mit. Bei den Senioren 50 hat der Winnender Uwe Dochtermann Ambitionen, bei den 55ern führt der Fellbacher Wolfgang Reich die Setzliste an und kann erst im Finale auf Peter Dinkelacker (Birkmannsweiler) treffen. Stark vertreten sind die Starter aus dem Kreis bei den Senioren 60: Karl Franz (Welzheim), Gerhard Bantel (Urbach), Muradif Jaran (TCW) und Georg Pertschi aus Winnenden mischen dort mit. Bei den Senioren 65 sind schließlich noch Wolfgang Liersch (TCW) und der Backnanger Bernd Wichmann am Start.
Spielbeginn am Wochenende ist jeweils um 10 Uhr und täglich werden 24 Matches gespielt. Während der Woche beginnen die Spiele um 15 Uhr, die Senioren starten jeweils um 18 Uhr mit ihren Zweitrundenspielen.


Footer
Home Email Sitemap Impressum